Web Glossar

  • AccountAls Account wird ein Benutzerkonto bezeichnet, das als Zugangsberechtigung zu einem zugangsbeschränkten IT-System dient. Bei einem Login muss sich der Anwender meist mit Passwort und Benutzername identifizieren.

  • ActionScriptAls ActionScript wird eine Programmiersprache des Profiprogramms Flash bezeichnet. Sie bietet, im Gegensatz zu Flash selbst, die Möglichkeit interaktiver Anwendungen und Datenverarbeitung. Ursprünglich wurde diese Sprache von Macromedia entwickelt und im Dezember 2005 von Adobe Systems übernommen.

  • Active-XDiese Microsoftspezifischen Softwarekomponenten ermöglichen dem Programmierer, Programme vom Server auf den PC des Besuchers der Webseite zu übertragen. Von dort aus kann er diese direkt ausführen lassen. Active-X kann genutzt werden, um mit dem Internet Explorer Multimedia Elemente darzustellen.

  • Anonymous-FTPAnonymous-FTP-Seiten sind für jeden zugängliche Angebote, die keine Benutzererkennung erfordern. Damit kann z. B. den eigenen Kunden Software (meist Freeware oder Shareware) zum Herunterladen zur Verfügung gestellt werden, ohne dass die Eingabe eines Passwortes notwendig ist.

  • ArchivAls Archiv wird eine Datei bezeichnet, die noch weitere komprimierte Dateien enthält. Um diese nutzen zu können, müssen sie erst entpackt werden. So wird Speicherplatz eingespart und lange Upload- bzw. Downloadzeiten vermieden.

  • AttachmentDen Datei-Anhang einer E-Mail bezeichnet man als Attachment. Prinzipiell ist dessen Größe unbeschränkt und es können alle möglichen Dateien (auch Viren) an eine E-Mail angehängt werden.

  • AutoresponderAutoresponder bezeichnet ein Programm, das E-Mails für bestimmte Zeit (z. B. bei Abwesenheit) mit einem vorher festgelegten Text automatisch beantwortet.

  • AVIAVI ist ein von Microsoft eingeführtes Format für digitale Videos, mit dem sich Videos stark komprimieren lassen und sich so für die Übertragung im Internet eignen. Erkennen lassen sich diese Videos an der Endung .avi.

  • Beta-VersionBezeichnung einer zwar schon lauffähigen, aber meist noch fehlerhaften Version eines Computerprogramms. Häufig wird diese vom Hersteller als Testversion veröffentlicht.

  • BlindtextBei der Gestaltung einer Website bezeichnet ein Blindtext einen Text, der vorläufig genutzt wird, solange der eigentliche Text noch nicht vorliegt. So können u. a. die Wirkung des Textes, Layout und Lesbarkeit der ausgewählten Schriftarten beurteilt werden.

  • BookmarkEnglisch für Lesezeichen. Um sich eine Website zu merken, z. B. wenn sie gefällt oder später wieder besucht werden soll, kann ihre Domain-Adresse in eine Liste der bevorzugten Websites aufgenommen werden (bookmarken). So wird sie schneller gefunden und steht jederzeit zum Abruf bereit.

  • BrowserAls Browser (engl.: "to browse" = "durchblättern, schmökern") werden Programme zum Surfen im World Wide Web bezeichnet. Mit ihrer Hilfe können Webseiten auf dem Bildschirm dargestellt und Internetadressen aufgerufen werden. Die meist verwendeten Browser sind Internet Explorer, Mozilla Firefox, Netscape Navigator und der AOL-Browser.

  • CacheAls Cache bezeichnet man einen lokalen Zwischenspeicher, der von einem Programm eingesetzt wird, um Netzbelastung zu reduzieren und Antwortzeiten zu verkürzen. Bei erneuter Anwahl bereits aufgerufener Seiten werden diese nicht aus dem Internet, sondern aus dem Cache geladen und es ergibt sich dadurch ein wesentlicher Geschwindigkeitsvorteil.

  • ClientAls Client wird ein Computerprogramm oder eine Anwendung bezeichnet, welche Verbindung mit dem Server aufnimmt und Daten mit diesem austauscht. Dies geschieht nach dem Client-Server-System. Wenn z. B. mit dem Browser eine Website aufgerufen wird, ist der Browser der Client.

  • Corporate Design / Corporate IdentityÜbersetzt bedeutet Corporate Design Unternehmerisches Erscheinungsbild. Es umfasst die visuelle Darstellung eines Unternehmens nach innen und außen, mit dem Ziel der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Das schließt nicht nur eine Gestaltung und Nutzung eines Firmenzeichens ein, sondern auch eine einheitliche Gestaltung aller visuellen Komponenten eines Unternehmens zu einem unverwechselbarem Erscheinungsbild.

  • CounterAuf einer Website registriert ein Counter (engl. für "Zähler"), wie oft diese aufgesucht wurde.

  • CSSCSS ("Cascading Style Sheets") ist eine Erweiterung der Formatierungssprache HTML und gilt heutzutage als die Standard-Stylesheetsprache im Web. CSS bietet unzählige Möglichkeiten, eine Seite stilvoll zu verschönern und es besteht die Möglichkeit der Trennung von Inhalt und Layout.

  • DatentransferDatenaustausch, der durch den Besuch einer Website ausgelöst wird. Er bezeichnet die Übertragung von Daten (z. B. mittels austauschbaren Datenträgern) zwischen Computern, Programmen und Systemkomponenten.

  • DenicSteht für Deutsches Network Information Center. Diese Registrierungsstelle ist verantwortlich für die Top-Level-Domain ".de" und ist bundesweit zuständig für die zentrale Verwaltung von Domains unterhalb dieser Top-Level-Domain.

  • Digitale SignaturSie bezeichnet einen Code, der einem Text beim Datentransfer zugeordnet wird. Dieser Code bestätigt mit Hilfe von Verschlüsselungsverfahren den Inhalt der Nachricht und die Identität des Benutzers. Der Ursprung von Daten kann so eindeutig nachgewiesen werden.

  • DomainDomains (engl. für Domäne) sind logisch abgegrenzte Bereiche im Netzwerk. Eine URL wie z. B. www.domain.de wird eingeteilt in die Abschnitte Top-Level-Domain (de), Secound-Level-Domain (domain) und Serverdomain (www). Domainnamen werden den entsprechenden IP-Adressen mittels des Domain Name Systems (DNS) zugeordnet. Jeder Domainname kommt weltweit nur einmal vor und kann bei der Denic beantragt werden.

  • DownloadBezeichnet das "Herunterladen" von Dateien oder Programmen von einem anderen Computer bzw. das Übertragen von einem Server auf den Computer eines Internet-Nutzers mit Hilfe eines Übertragungsprotokolls. Der umgekehrte Vorgang wird Upload genannt.

  • E-CommerceBezeichnet die Transaktion von Geschäftsvorgängen, die über das Internet bzw. Datennetze abgewickelt werden (z. B. e-Shops, online-Shops). E-Commerce findet nicht nur zwischen Anbieter und Endverbraucher, sondern auch zwischen Unternehmen statt.

  • FAQFAQ (\"Frequently Asked Questions\") ist eine Auflistung der häufig gestellten Fragen zu einem bestimmten Thema. Meistens sind die dazugehörigen Antworten mit angefügt.

  • FarbtiefeSie wird in Bit gemessen und gibt an, wie viele Farbtöne eine Grafikkarte auf dem Monitor darstellen kann. 8 Bit entsprechen zum Beispiel 256 Farben und 32 Bit entsprechen 16,7 Millionen Farben. Dabei gilt: Je mehr Bit eine Grafikdatei hat, desto größer ist auch der benötigte Speicherplatz. Im Internet werden deshalb oft nur Bilder mit 256 Bit verwendet.

  • FirewallEine Firewall (engl. für \"Brandmauer\") ist eine Netzwerk-Sicherheitskomponente. Sie erlaubt den erwünschten Datenverkehr und verbietet den Unerwünschten, indem sie die IP-Adresse des Rechners, von dem ein empfangenes Datenpaket stammt, mit einer Liste erlaubter Sender vergleicht. Nur deren Daten dürfen passieren. So schützt sie den Rechner vor unbefugtem Eingriff von außen und vor Angriffen aus dem Internet.

  • FlashFlash ist ein Software-Produkt der Firma Macromedia für animierte Grafiken und Filme. Im Internet ist Flash weit verbreitet, da auch Sound in verschiedenen Formaten wiedergegeben werden kann. Zum Abspielen der Animationen wird das Flash-Browser-Plugin bzw. der Flash-Player benötigt.

  • FontEnglische Bezeichnung für Schriftart. Beispiele für Schriftarten sind z. B. Arial, Times New Roman und Courier. Grundsätzlich werden im Webdesign nur Systemschriftarten verwendet.

  • FrameFrames sind Programmier-Elemente für HTML-Seiten und ermöglichen, die aufgebaute Seite in mehrere festdefinierte Teilbereiche einzuteilen. So lassen sich verschiedene Inhalte parallel in einem Browserfenster darstellen.

  • FTPFTP ("File Transfer Protocol") ist ein Netzwerkprotokoll zur Datenübertragung und wird von fast allen Browsern unterstützt. Es wird eingesetzt, um Daten auf einen Server hochzuladen, zu löschen, Verzeichnisse auf dem Server anzusehen und zu bearbeiten. Für die Datenübertragung wird ein FTP-Client benötigt, den man häufig bei Webspace-Anbietern erhält.

  • GIFGIF ist ein Grafikformat, das im Internet weit verbreitet ist. Es arbeitet mit Datenkompression (durch Reduzierung der Bild-Farben), um kleine Dokumente zu erzielen, welche schnell zu übertragen sind. Animierte GIFs haben die Möglichkeit, mehrere Einzelbilder hintereinander abzuspielen und vermitteln dadurch den Eindruck von Beweglichkeit.

  • HitHit bezeichnet den Informationsabruf einer HTML-Seite. Da Web-Seiten und Dateien je einen Hit darstellen, lässt sich so die Anzahl der Besucher einer Seite ermitteln. Eine Web-Seite mit vielen Hits ist deshalb sehr erfolgreich.

  • Home-BankingBezeichnet die Möglichkeit, Bankkonten über das Internet zu verwalten. So können Bankgeschäfte online erledigt werden.

  • HostHauptrechner eines Computernetzwerkes, auf dem ein oder mehrere Server betrieben werden bzw. der das ganze Netzwerk überwacht und Daten und Dienstleistungen zur Verfügung stellt.

  • HTML"Hyper Text Markup Language" ist die Standardsprache zur Programmierung von Web-Seiten. Sie dient der Formatierung von Bildern, Texten und Links im World Wide Web. Internetseiten werden auf dem Bildschirm dargestellt, nachdem sie in HTML programmiert und beim Zugriff auf die Seite vom Browser interpretiert wurden.

  • HTTP"Hypertext Transfer Protocol" ( engl. für Hypertext-Übertragungsprotokoll) dient der Übertragung von HTML-Seiten über das Internet.

  • IFrame"Inline Frames" sind eigenständige Webseiten, die voll funktionsfähig sind und von Browsern in anderen Webseiten eingeblendet werden können. Im Quellcode befindet sich lediglich ein kurzer Hinweis, dass sich ein IFrame eingebettet hat, obwohl die Inhalte von Frames als normaler Seitenbestandteil wirken.

  • ImagemapAls Imagemaps werden Grafiken auf einer Webseite bezeichnet, die in verschiedene anklickbare Flächen eingeteilt sind. Diese Flächen (sog. Hotspots) fungieren als Links zu anderen Seiten.

  • IMAPMit dem "Internet Message Access Protocol" lassen sich E-Mails empfangen und auf dem Server verwalten. Sie müssen dazu nicht auf die Festplatte heruntergeladen werden.

  • Internet ExplorerDieser Web-Browser ist ein Produkt der Firma Microsoft. Er ist der am meisten verwendete und bekannteste Browser und kostenlos erhältlich.

  • IntranetDas Intranet ist ein Informations- und Kommunikationsnetz von Computern, basierend auf der Internet-Technologie. Es kann jedoch nur von einer bestimmten Gruppe genutzt werden, z. B. von den Mitarbeitern einer Firma.

  • IP-AdresseJeder Rechner oder Web-Server ist im Internet über eine eindeutig definierte IP-Adresse identifiziert. Sie besteht aus vier Zahlen von 0-255, die jeweils durch einen Punkt getrennt sind (z.B. 145.136.5.27). Diese Adresse gibt es nur ein Mal auf der Welt und wird einem Rechner automatisch zugewiesen, sobald er mit dem Internet verbunden ist.

  • ISDN"Integrated Services Digital Network" ist eine schnelle Übertragungstechnik des Telekommunikationsnetzes, bei der die Daten digital übermittelt werden. Dabei ist eine Geschwindigkeit von bis zu 128 kBits pro Sekunde möglich, also fast doppelt so schnell, wie mit einem normalen Modem. Für die Nutzung von ISDN muss ein ISDN-Modem extern über eine serielle oder USB-Schnittstelle angeschlossen oder eine ISDN-Karte im Rechner eingebaut werden.

  • JavaEine Programmiersprache, die von der Firma Sun Microsystems zur Unterstützung von Netzwerken entwickelt wurde. Programme, die in Java geschrieben sind, basieren nicht auf Maschinencode, sondern werden in Bytecode übersetzt. Daher laufen sie auf jeder Plattform, sofern ein Java-Interpreter für die Plattform existiert.

  • Java-AppletAls Java-Applet wird ein in Java geschriebenes Programm bezeichnet, welches in einer Website eingebunden ist, über Internet vom Web-Server zum Client geladen und im Browser ausgeführt wird. Es kann direkt mit dem Benutzer interagieren, ohne dass Daten über die Leitung zum Server versendet werden müssen.

  • JavaScriptEine von Netscape entwickelte Scriptsprache, die Web-Seiten mit interaktiven und dynamischen Elementen versehen kann. Sie unterstützt die meisten Programmierfunktionen und ist zwar einfacher als Java, aber komplizierter als HTML.

  • JPEG"Joint Photographic Experts Group", kurz JPEG ist neben GIF das wichtigste Bildformat im Web. Da beliebig viele Farben dargestellt werden können und ein optimales Verhältnis zwischen Bildqualität und Dateigröße erreicht wird, ist dieses Format besonders für Fotos und Farbverläufe geeignet. Dateien dieses Standards tragen die Endung ".jpg" oder ".jpeg".

  • KK-AntragEin KK-Antrag (KK = Konnektivitätskoordination) wird bei der Denic gestellt und ermöglicht einer Domain den Wechsel von einem Webhoster zu einem anderem.

  • Klammeraffe Man erhält dieses Zeichen durch gleichzeitiges Drücken der Tasten [Alt Gr] und [Q] und wird wie das englische "at" gesprochen. In E-mail-Adressen trennt es den Benutzernamen von dem Domain-Namen des Provider-Servers.

  • KryptografieDatenverschlüsselung (nicht nur im Internet) nennt man Kryptografie. Da jede Mail theoretisch im Datenstrom mitgelesen werden kann, gibt es die Möglichkeit, diese zu verschlüsseln. So wird der Inhalt erst dann lesbar, wenn die E-Mail beim Empfänger angelangt ist. Dies gilt nicht nur für Nachrichten, sondern für alle Daten und Informationen im Internet.

  • LANLAN ist die Abkürzung für "Local Area Network" und bezeichnet ein lokales Computernetzwerk. Mehrere Rechner werden über kleine Entfernungen an einem bestimmten Ort meist dauerhaft vernetzt.

  • LayerLayer ist die Bezeichnung (engl. für "Ebene") für die durch CSS definierte freie Positionierung von Objekten (z. B. Grafik, Text, Tabelle) innerhalb eines Webdokuments.

  • Log-FilesMit dieser Datei werden Aktivitäten aufgezeichnet, die in Computern ablaufen. Sie sind wichtige Informationsquellen zum Erfassen der aktuellen Situation in einem Netzwerk.

  • LoginDie Anmeldung und Identifizierung eines Benutzers nennt sich Login. Meist werden dabei Benutzername und Password abgefragt. Werden diese Daten richtig angegeben, wird der Benutzer eingeloggt.

  • LogoutDie Abmeldung in einem Netzwerkprogramm bzw. das Beenden der Datenverbindung nennt sich Logout.

  • Meta-TagMeta-Tags sind HTML-Elemente im Head einer Website, welche Informationen über das betreffende Dokument enthalten. Diese Informationen sind für den Surfer nicht sichtbar, aber insbesondere für Suchmaschinen von Bedeutung.

  • MidiMidi ist ein Datenübertragungsprotokoll zur Übermittlung von Daten zwischen Instrumenten und dem Computer. Viele Soundkarten unterstützen dieses Format (.mid-Format) und es kann z. B. dazu verwendet werden, eine Homepage mit Musik zu hinterlegen.

  • ModemEin Modem wandelt (moduliert) digitale Daten in analoge Signale um und auf der anderen Seite der (vorhandenen analogen) Leitung wieder in digitale Daten zurück. So ist über einen Telefonanschluss eine Verbindung zum Internet möglich.

  • MP3Dieses Format komprimiert Audiodateien sehr stark, ohne einen Qualitätsverlust zu bewirken. Die Dateien werden so kleiner und eignen sich gut zum Download.

  • MPEG"Motion Picture Experts Group" ist ein Komprimierungsverfahren für Video- und Audiodateien, bei dem die für den Menschen nicht hörbaren Klangbestandteile herausgefiltert werden. Zum Abspielen der Dateien wird ein Player benötigt, z. B. der Microsoft MediaPlayer oder QuickTime.

  • MySQLMySQL ist eine kostenlose, weit verbreitete SQL-Datenbanksoftware, deren Informationen sich mit PHP dynamisch in Webseiten integrieren lassen. Sie umfasst zwar noch nicht alle Funktionen, die kommerzielle Datenbanken bieten, reicht aber für die meisten Anwendungen im Web aus.

  • Netscape NavigatorNetscape Navigator ist ein Web-Browser der Firma Netscape Communications Corporation. Er ist kostenlos für verschiedene Plattformen erhältlich, verliert aber inzwischen deutlich an Marktanteil.

  • OfflineOffline nennt man den Zustand, in dem der Computer oder ein Gerät nicht mit dem Internet verbunden ist. Es besteht also keine Datenübermittlung.

  • OnlineOnline ist der Zustand, in dem ein Computer oder Gerät Verbindung zum Internet hat.

  • OperaOpera ist ein kostenloser Web-Browser aus Norwegen. Er ist anwenderfreundlich und klein, wird allerdings nur von einem geringen Teil der Internetgemeinde genutzt.

  • PDFDas "Portable Document Format" der Firma Adobe ist neben HTML ein weiteres Hypertext-Format. Es bietet die Möglichkeit, Dokumente auf unterschiedlichen Systemen zu verteilen, ohne dass sich ihr Aussehen ändert. Zum Anzeigen von Dateien im PDF-Format (.pdf) wird der Acrobat Reader benötigt, welcher kostenlos heruntergeladen werden kann.

  • PerlPerl ist eine leistungsfähige und plattformunabhängige Scriptsprache, die vorwiegend auf UNIX-Systemen zur CGI-Programmierung verwendet wird. Ursprünglich war sie als Werkzeug für Systemadministratoren gedacht.

  • PGPPGP ist das meist genutzte Verschlüsselungsprogramm, mit dem Dateien (insbesondere E-Mails) sehr sicher verschlüsselt werden können. Sie können von niemandem gelesen werden und nur von dem Empfänger selbst wieder entschlüsselt werden.

  • PHPSteht für Hypertext Preprocessor, ursprünglich Personal Home Page, und ist eine spezialisierte Skriptsprache mit der dynamische Webseiten und –Anwendungen erstellt werden. PHP ist ein weit verbreitetes opensource System und kann durch bestehende Funktions- und Programmbibliotheken Bilder und Grafiken dynamisch generieren.

  • Plug-InPlug-In ist die Bezeichnung für ein Computerprogramm, das in ein anderes "eingeklinkt" wird. Es erweitert die Funktion dieses Programms und ermöglicht die Darstellung weiterer Dateiformate. Das Flash-Plug-In erweitert z. B. den Browser um die Fähigkeit, Webseiten darzustellen, die Flash enthalten.

  • POP3Das "Post Office Protocol" ist ein Standard-Protokoll, welches dem Anwender ermöglicht, E-Mails beim Mail-Server seines Providers abzurufen und auf den eigenen Rechner laden zu lassen.

  • ProviderEin "Internet-Service-Provider" ist ein Dienstleistungsanbieter, der den Endkunden einen Zugang zum Internet ermöglicht. Auch andere Dienstleistungen rund ums Internet werden geboten, wie Domain- und E-Mail-Webhosting und Accounts. Bekannte Provider sind z. B. "Freenet" und "Arcor".

  • ProxyEin Proxy-Server, kurz Proxy (für „Stellvertreter“) ist mit einem Festplatten-Cache vergleichbar. Er kann den Zugriff auf Internetseiten beschleunigen, da er oft besuchte Webseiten zwischenspeichert. Diese „gepufferten“ Seiten werden dann nicht aus dem Web, sondern direkt vom Proxy abgerufen.

  • Pull-Down-MenüEin Menü, welches durch Anklicken nach unten ausfährt und eine Liste von Menü-Einträgen anzeigt. Ist es zusammengeklappt, so ist nur der ausgewählte Eintrag sichtbar.

  • QuellcodeDer Code, welcher jeder Website zugrunde liegt, wird als Quellcode bezeichnet und wird vom Browser zu einer grafisch dargestellten Website umgewandelt. Er ist in einer Programmiersprache geschrieben und kann selbst keine Aktionen auslösen, da er zunächst kompiliert werden muss. Im Kontext der rechten Maustaste ist der Quellcode sichtbar zu machen.

  • Quelltextsiehe Quellcode

  • QuicktimeQuicktime ist ein Videoformat mit der Endung „.mov“, welches speziell für den Apple Macintosh-Rechner entwickelt wurde, jedoch auch auf Windows-Systemen läuft. Es können unter anderem Filme mit bewegter Grafik und Ton in diesem Format übertragen werden.

  • RealVideoReal Video ist ein proprietäres Videoformat, mit dem sich Videos in Echtzeit aus dem Internet übertragen lassen, da durch das Streaming Multimedia Protocol Daten für den Bildaufbau während der Übertragung geliefert werden. Es können z. B. Fernsehsendungen aus dem Internet übertragen werden, ohne dass die gesamte Datei heruntergeladen und gespeichert werden muss.

  • RobotAutomatisierte Such-Roboter (auch Spider genannt) einer Suchmaschine, die das Internet nach Informationen durchsuchen. So kann die Suchmaschine die entsprechenden Seiten im Verzeichnis (Index) aufnehmen.

  • ServerServer sind Programme oder Computer, die anderen Programmen oder Computern (Clienten) Dienste anbieten und Daten zugänglich machen. Es gibt z. B. Web-Server, Datenbank-Server und E-Mail-Server.

  • SitemapEin Sitemap ist eine Art Inhaltsverzeichnis oder Übersicht aller Folgeseiten einer Website. So kann sich der Benutzer einen Überblick über alle Bereiche der Seite verschaffen. Diese Seitenübersicht kann in HTML programmiert oder durch eine Grafik dargestellt sein.

  • SMTP-ServerDas „Simple Mail Transfer Protocol“ regelt den Transfer von E-Mails zum Server und sorgt für die Zustellung zum Empfänger. Siehe POP3.

  • SpamSpam ist die Bezeichnung für unerwünschte, unangeforderte Massen-Werbung per E-Mail. Ein anderer Begriff für solche Werbe-Mails ist „Junk“.

  • SSL„Secure Socket Layer“ bezeichnet eine von Netscape entwickelte Technik, mit der ein Client den Server authentifizieren und den Datenverkehr zwischen beiden verschlüsseln kann. So ist eine sichere Übertragung von Webseiten zwischen Web-Server und Browser möglich. Eingesetzt wird diese Technik besonders bei Online-Shops, da so niemand die geheimen Daten mitlesen kann.

  • SuchmaschineSuchmaschinen sind Suchhilfen, die es ermöglichen, (durch Eingabe eines Suchbegriffs) das Internet gezielt nach Informationen und Webseiten zu durchsuchen. Anschließend werden die entsprechenden Links angezeigt. Zu den bekanntesten Suchmaschinen zählen zur Zeit „google“, „lycos“ und „web.de“.

  • Suchmaschinenoptimierung-SEOEine Internetseite muss für Suchmaschinen optimiert sein, damit sie dort möglichst als Erstes angezeigt wird. Je besser die Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO), desto schneller wird sie von Interessenten gefunden.

  • TagEin Tag ist der Fachausdruck für einen Befehl innerhalb der HTML-Sprache, welcher mit zwei spitzen Klammern umschlossen ist. Damit werden Formatierungen festgelegt und bestimmte Elemente identifiziert.

  • ThumbnailThumbnail nennt man die Miniaturansicht einer Grafik, welche jedoch nur als Vorschau zu verwenden ist. Sie dient lediglich zu Übersichtszwecken und Orientierung und ist meist eine Verweisfläche, um dann das wesentlich größere Bild nachzuladen.

  • TLD„Top-Level-Domain“ bezeichnet die Endung eines Domain-Namens. Diese gibt Auskunft über die Landeskennung (.de =Deutschland), die Firmenkennung (.com = commercial), die Providerkennung (.net = Network Provider), etc.

  • TrafficTraffic bezeichnet den Datenverkehr im Internet, also die Menge an Daten, die von und zu einem Webserver fließt. Je mehr Benutzer eine Seite besuchen, desto höher ist der Traffic.

  • Traffic-TransfervolumenAls Traffic (Transfervolumen) wird die gesamte Menge aller Daten bezeichnet, die von einem Webserver zum anderen übertragen wird. Wird das in der Grundausstattung des Providers enthaltene Transfervolumen überschritten, müssen Zusatzgebühren gezahlt werden.

  • TrojanerEin Trojaner ist eine Art Virus, welcher sich als nützliches Programm „tarnt“, um sich in das System einzuschleichen. Es ist ohne das Wissen des Benutzers aktiv und hat vollen Zugang zu allen Daten des Systems, wie z. B. Passwörtern und anderen geheimen Informationen. Es verbreitet sich zwar nicht selbstständig, kann aber u. a. per E-Mail verschickt werden.

  • TutorialEin Tutorial nennt man eine Anleitung, die mit Hilfe von Beispielen (meist mit Bildern) schrittweise bestimmte Programme oder Anwendungen erklärt. Tutorials erleichtern es, sich selber schnelles Wissen anzueignen.

  • UpdateWird auf ein bestehendes Programm ein Update überspielt, so wird es verbessert bzw. aktualisiert und aufgedeckte Fehler werden bereinigt. Es wird sozusagen auf den neuesten Stand gebracht. Normalerweise handelt es sich dabei um eine neuere Version dieses Programms.

  • UploadDer Begriff Upload bezeichnet das "Hochladen" von Dateien oder Programmen auf einem anderen Computer bzw. das Übertragen der Daten von einem Computer eines Internet-Nutzers auf den Server mit Hilfe eines Übertragungsprotokolls. Der umgekehrte Vorgang wird Download genannt.

  • URL„Uniform Resource Locator“ ist eine einmalig existierende Netzadresse, welche immer mit dem zuständigen Protokoll beginnt, z. B. https://www.3fx-media.de. Sie kann von allen Nutzern des Netzes direkt besucht werden.

  • UserUser ist die englische Bezeichnung für „Benutzer“ oder „Anwender“. Damit ist die Person gemeint, die das Internet bzw. die Dienste eines Providers in Anspruch nimmt oder ein Programm etc. benutzt.

  • VirenscannerEin Virenscanner ist ein Programm (auch Antivirenprogramm genannt), welches die Festplatte und den Speicher des Rechners regelmäßig genau durchsucht, um eventuelle Viren zu entdecken. Diese werden vom Programm gelöscht und infizierte Dateien repariert.

  • Web-MessagingBezeichnet das Kommunizieren rund um den Globus. Fax- und Sprachnachrichten sind sofort per E-Mail abrufbar, der E-Mail-Versand erfolgt ans Handy (SMS), es gibt eine einzige Rufnummer für Fax- und Anrufbeantworter. Dies sind einige der vielfältigen Möglichkeiten.

  • WebhostingWebhosting bezeichnet die Unterbringung (Hosting) von Webseiten auf einem Webserver. So kann eine Website im Web aufgerufen werden und Programme und Anwendungen sind zugänglich.

  • WebmasterDer Webmaster ist der Verwalter einer Website oder eines Webservers. Er kümmert sich um die Programmierung und Aktualisierung der Daten.

  • WebspaceWebspace ist die Bezeichnung für den Speicherplatz auf der Festplatte eines Servers, der den Kunden persönlich zur Verfügung steht. Meist wird Webspace im Rahmen eines Laufzeitvertrages angeboten, zusammen mit einer Domain.

  • WYSIWYG-EditorDieses Programm gestattet dem Benutzer, Objekte mit Hilfe einer grafischen Benutzeroberfläche direkt auf der Website zu platzieren. Dazu ist keine manuelle Eingabe des entsprechenden HTML-Codes notwendig. WYSIWYG = „What You See Is What You Get“ sagt dabei aus, dass die Seite im Editor schon so ähnlich aussieht, wie sie auch im Internet aussehen wird.

  • XMLDie „Extensible Markup Language“ (engl. für erweiterbare Auszeichnungssprache) ist eine Weiterentwicklung der Seitenbeschreibungssprache HTML, mit der sich die Struktur, die Bedeutung und der Kontext darstellen lässt. Im Gegensatz zu HTML, findet bei XML eine saubere Trennung von Layout und Inhalt statt.

  • zipZip ist ein Dateiformat zur Komprimierung von Daten, welche mit einem Packprogramm erzeugt („verzippt“) und auch wieder entpackt („entzippt“) werden. Sie sind so kleiner und können archiviert werden, ohne viel Speicherplatz in Anspruch zu nehmen. Diese “gepackten“ Archivdateien tragen die Endung „.zip“ und lassen sich aufgrund ihrer Größe einfacher übertragen.